LIquA is a non-university and independent research institute based in Linz, currently with five employees and 22 network partners. LIquA focuses on the themes of ecology and innovation research; cultural and creative industries, labour-market and educational research; spatial development and planning and municipal and regional social planning. The services offered by the Institute include research and transformation projects, strategy design, future mapping, measure designing, monitoring and evaluating, education design, training and lecture activities, consulting and networking.

The Institute works under the title “Innovative Education Spaces”, and „Translation Lab : creating_designing futures” in the context of the labor market; climate, energy and resource crisis with reflection of the problem-solving potential of a social and technology-oriented innovation policy and practices. Designing and implementing possible steering and governing structures and problem solving routines are the main focus.

  • The Network Innovative Education Spaces (IBR) was founded in 2007 in cooperation with the “Knowledge base adults Vienna” in the program “Dynamic quality control for the non-university research”. The transdisciplinary consortium of scientists, experts and practitioners from different disciplines focuses on the changes and future of work and education.
  • Confronted with deeper societal and economic problems in the context of climate, energy and resources crisis and the increasing need for systemic and sustainable innovations the Network was founded in 2010 around the area of social and technological innovations and transformation research (TTH-The Transformation HUB).
  • Translation Lab : creating_designing futures is the latest Spin-off of LIquA and is currently (realexperimental) thinking about making a “Designing & Manufacturing Factory”. On the basis of a feasibility study the future sustainability oriented design- and innovation-processes are researched and modelled.

LIquA has conducted numerous research papers for public and private clients. Including the Federal Ministry for Science and Research, the Federal Ministry for Education, Science and Art, various municipal departments of Austrian cities, various departments of the Upper Austrian State government (environmental department, business department, social department), the Upper Austrian technology and marketing company m.b.H. (TMG), the Employment Service of Upper Austria (AMS) or Austrian Association of Cities (Städtebund).

The Transformation Hub. Longterm thinking and short term action

Fragen des Klimawandels, einer umweltverträglichen und bezahlbaren Energieversorgung und Mobilität, einer wachsenden Ressourcenverknappung, des demografischen Wandels und des Rückgangs an gesellschaftlicher Integration gebieten es, jetzt verstärkte Anstrengungen zu unternehmen, um den bereits erreichten wirtschaftlichen und sozialen Lebensstandard der Menschen zu bewahren und die notwendige Entwicklung und Verbesserung der Lebens- und Wirtschaftsverhältnisse voranzubringen.

Vor dem Hintergrund der großen gesellschaftlichen Nachhaltigkeits-Herausforderungen und einer zukunftsfähigen Transformation von Gesellschaft und Wirtschaft kommt der Frage nach der Beeinflussbarkeit und Gestaltbarkeit von Wandelprozessen hin zu Nachhaltigkeit eine zentrale Bedeutung zu.

Klassische (sektorale, push-pull, wissenschaftlich-problemorientierte, einzel-interessensgeleitete,  …. )  Innovations- und Steuerungsansätze stoßen aufgrund von institutionellen Beharrungskräften und politischen Widerständen sowie der Komplexität der Wechselwirkungen zwischen unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen an ihre Grenzen.

Ambivalente Ziele, unsicheres Systemwissen und verteilte Macht- und Beteiligungsstrukturen erfordern eine transformative Gestaltung sozio-technischen Wandels sowie neuer und/oder angepasster Strategien und Methoden.

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Innovationen in sozio-technischen Netzwerken

Technisch-ökonomische Potenziale können in Richtung Nachhaltigkeit nur ausgeschöpft werden,  wenn sich auch die gesellschaftlichen (soziale, wirtschaftliche,…) Praktiken entsprechend ändern.Das Primat des wirtschaftlichen Erfolgs, ist durch eine integrierte Perspektive auf ökonomische, technische, ökologische und soziale Innovationen, deren Abstimmung und Ausgleich jedoch mit erhöhten Interessen- und Aushandlungskonflikten verbunden sind. Die Dominanz technischer, natur- und wirtschaftswissenschaftlicher Innovationen, die den Ausgleich und die Moderation dieser Zielkonflikte ebenso behindert wie die notwendige Entwicklung von Systeminnovationen sind durch die Interdependenz technischer, organisatorischer und sozialer Innovationen

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Innovationen mit Richtungssinn Nachhaltigkeit

Mit Blick auf eine Nachhaltigkeitsorientierung geht nicht nur um die Steigerung der Innovationsfähigkeit an und für sich, sondern in erster Linie um die Beeinflussung der Richtung der Innovationstätigkeit. Dazu ist ein situations- und realitätsangepasstes, pragmatisches Innovationsverständnis, das die Aspekte Interaktion, Rekursivität, institutionelle Kompatibilität und Viabilität von Innovationen und die Frage der Innovationsfähigkeit ins Zentrum rückt. Am Ende eines so verstandenen Innovationsprozesses stehen dann auf Grund seiner unkalkulierbaren Eigendynamik, Unsicherheit, Nichtberechenbarkeit und Mikropolitik keine erfüllten Masterpläne mit Optimalergebnissen, sondern Lösungen, die gangbar, anschlussfähig, lebensfähig (zu machen) sind.

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Such-, Lern-, Bewertungs- und Entscheidungsprozesse

Es geht weniger um  Produkt- und Verfahrensinnovationen, sondern vielmehr um Innovationen im Zusammenhang mit Transformationsprozessen, neuen Konfliktlinien, Akteurskonstellationen, zivilgesellschaftliche Selbstorganisationen, Partizipationsprozessen, neue politische Steuerungsformen aber auch um “neue kulturelle Praktiken” und Lebensformen in diversen, insbesondere ökologisch relevanten Bedürfnisfeldern wie Ernährung, Mobilität, Wohnen usw. Es erfordert demnach vor allem die Förderung, Organisation und Kontinuität von permanenten Suchprozessen nach immer besseren Problemlösungen und das Experimentieren mit darauf abgestimmten neuen Formen der Beteiligung und Vernetzung von unterschiedlichen Akteuren ist schließlich selbst eininnovativer Prozess.

Die Elemente des Sustainable Transition Managements, Backcastings, der Praxistheorie und Societal Learnings geben diesbezüglich wichtige methodische Impulse.

  • Transition Management hat sich in den letzten Jahren als neuer Ansatz Umgang mit komplexen gesellschaftlichen Probleme und der Steuerung von diesen Problemen in Richtung Nachhaltigkeit entwickelt. Kernelement des Transition Management ist die so genannte Transition Arena als ein partizipativer Such-, Lern- und Experiementierraum.
  • Backcasting ist ein gestaltungsorientierter Ansatz der Zukunftsforschung und erzeugt eine wünschenswerte Zukunft, und schaut dann rückwärts aus dieser Zukunft in die Gegenwart und plant aus dieser Perspektive strategisch wie diese Vision erreicht werden kann.
  • Im Societal Learning (vernetztes Lernen) wird auf Basis transformativer Kompetenzen die individuelle mit der kollektiven Ebene verbunden und ist im Umgang mit Komplexität und Unsicherheit ein zentrales Hilfsmittel.
  • Praxistheoretische Ansätze verweisen darauf, dass “Handlungsprozesse” nicht kausal durch Faktoren wie Wissen, Einstellungen, Werte, Bedürfnisse, Handlungsziele, Zweck-Mittel-Kalkulation etc. erklärt werden können, sondern vielmehr in sozialen Praktiken verankert sind. Soziale Praktiken entstehen im alltäglichen Handeln/Performances (doings & sayings)  aus einer Verknüpfung/Vernetzung/Konfiguration von Images (meanings, Symbols), Skills (know-how, forms of competence) and Materials (artefacts, technologies)

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